Familie Erney


ERNEY, MÓRIC
(*1877, Budapest [H] — †1948, Százhalombatta [H])



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Moritz Erney, Maschineningenieur;

Diesels unmittelbarer Mitarbeiter bei dem Ausbilden der Dieselmotoren; Hauptingenieur, später technischer Direktor der „Ganz” Waggon- und Maschinenfabrik; Motorkonstrukteur, Vorbereiter der Produktion der Rohölmotoren „Ganz-Jendrassik”; mit Herrn Eugen Vécsey hat er die „Ikarus” Kühler und Metallware AG (die späterer „Ikarus” Karosserie- und Fahrzeugfabrik) gegründet; Erschaffer der ungarischen Autokühlerproduktion; einer Entwickler der ungarischen Automobilindustrie. (Quelle: Pallas Nagy Lexikona / Pallas' Großes Lexikon)

Er ist an der Technischen Universität Budapest im Jahre 1899 - mit ausgezeichnetem Ergebnis - Dipl.-Ing. Maschinenbau gewesen. Sein Professor, Emil Asbóth hat schon früh auf Erneys Talent gemerkt. Als Professor Asbóth während seines Aufenthalt in Augsburg erfahren hatte, dass Diesel Mitarbeiter sucht, hat ihm den jungen Ingenieur empfohlen, der hat gerade sein Dienst bei der Kriegsmarine in Pula (heute in Kroatien) beendet. Seine Probezeit hat im Oktober 1899 angefangen, und ab Februar 1900 wurde sein Status finalisiert. Diesel war mit seiner Arbeit zufrieden, trotzdem hat er im September 1901 die AG für Dieselmotoren verlassen, um seine Erfahrungen und sein Wissen über die Konstruktion anderswo für die Dieselmotoren zu nutzen.
     Erstens hat er die Abteilung und die Werkstatt der Dieselmotorkonstruktion in der Maschinenfabrik Ganz und Ko. in Leobersdorf geleitet. Dann ist er nach Belgien gefahren, wo er die Fertigung der Dieselmotoren bei der Firma S.A. des Ateliers Carels Freres, Gand eingeführt hat. In 1904 ist er nach England gefahren, wo er bei der Diesel Engine Co. Ltd. als Hauptingenieur gearbeitet hat, dann noch im Herbst des gleichen Jahres ist nach Hause gekommen und 5 Jahre lang hat wieder bei der Leobersdorfer Fabrik der Ganz und Ko. als Leiter der Motorenabteilung und technischer Direktor funktioniert.
     Nächste Station seines Lebensweges war die italienische Firma Franco Tosi, Legnano, wo er ein Jahre lang Leiter und Hauptingenieur der Dieselmotorenabteilung war. Am 20. Juni 1910 war er wieder „zu Hause” als Geschäftsführer-Hauptingenieur in der Budapester Fabrik der Firma Ganz und Ko. Bis 1919 war er als technischer Direktor der Leiter der Motorenabteilung.
     Er hatte große Verdienste bei dem Verbreiten des Dieselmotors auch in internationalen Verhältnissen. In der Ganz-Fabrik hatte er bedeutende Rolle beim Erschaffen der Vorbedingungen der großen Fertigungsgenauigkeit fordernde Diesel-Jendrassik-Art der Motorenproduktion.
     Bis 1921 ist er in der Ganz und Ko. Waggon- und Maschinenfabrik geblieben, dann hat er mit der Weiterentwicklung der mit Eugen Vécsey gegründeten Ikarus Kühler und Metalwaren AG das Kühlerbedarf der ganzen ungarischen Fahrzeugbau sichergestellt. Von dieser Fabrik hat die heute
(nicht mehr - K.S.) weltberühmte Ikarus Karosserie- und Fahrzeugfabrik ausgewachsen. (Quelle: Magyar Életrajzi Lexikon / Ungarisches Biografische Lexikon)

© Krisztián Skoumal 2001-2019